In der BUCHE steckt mehr……

Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist ein typischer mitteleuropäischer Waldbaum und zählt zu den wichtigsten forstlichen Baumarten unserer Region. Mit einem Anteil von knapp 10 % am Ertragswald ist sie auch die am stärksten verbreitete Laubholzbaumart in Österreich und somit eines unserer bedeutendsten Nutzhölzer. Ohne menschliches Eingreifen wäre die Buche laut Expertenmeinung sicher noch viel mehr verbreitet - nicht umsonst wird sie oft auch als „Mutter des Waldes“ bezeichnet. Sie kann 300, selten auch 500 Jahre, alt werden und Höhen bis über 40 m erreichen. Besondere Bedeutung kommt Buchenholz durch die gute Biegsamkeit unter Dampf zu, wodurch zum Beispiel Michael Thonet auch den Welterfolg mit Millionen leistbarer und langlebiger Bugholzsessel erlangte.

 

Die BUCHE und ihre Stärken

  • Vielfältigste Einsatzmöglichkeiten im Innenbereich (Accessoires, Fußböden, Möbel  etc.)
  • Hohe Biegsamkeit von gedämpftem Buchenholz (z. B. für Bugholzsessel)
  • Leichte und saubere Bearbeitbarkeit aufgrund der gleichmäßigen Struktur (fräsen, drechseln etc.)
  • Gute Oberflächengestaltung (gut beiz- und tränkbar)
  • Natürliche, lebhafte Struktur in Kombination mit Rotkern
  • Hohe Rohstoffverfügbarkeit

 

Weitere Eigenschaften der BUCHE

  • Die Buche ist ein schweres (Darrdichte 680 kg/m³) und hartes Holz (Brinellhärte 34 N/mm²)
  • Buchenholz weist ein sehr hohes Schwindverhalten auf und neigt bei nicht korrekter Trocknung zu Verwerfungen und Rissbildungen (Berücksichtigung der Holzeigenschaften).
  • Vor allem bei größeren Querschnitten und wechselnder Feuchte muss die Formstabilität berücksichtigt werden.
  • Buchenholz ist nicht dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 5) - ohne Modifizierung für den Außenbereich nicht geeignet